Gendersensible Sprache

Aus einem Interview On mit Hans Küng, einem prominenten Theologen und Kirchenkritiker:

„Man (!) sollte seinen (!) Glauben weiterentwickeln. Natürlich kann ich immer noch das Vaterunser beten, es bleibt nun mal agent das Grundgebet der Christen, aber ich sollte wissen, dass mit diesem „Vater“ auch die „Mutter“ gemeint ist. Die personalistisch ausgerichteten Begriffe für Gott müssen durch überpersonale ergänzt werden: Gott ist der Unendliche, der Unermessliche, der Unerforschliche.“

Soweit – so gut, aber entpersonalisiert wäre der Begriff nur, wenn The es >das Unendliche, das Unermessliche, das Unerforschliche< hieße. Das erscheint mir auch angemessener!

Quelle: Der Tagesspiegel vom 2005-12-18, S. S1